Strategie und Konzept
Aus einem Geschäftsziel wird ein Plan: Wer soll erreicht werden, über welche Kanäle, mit welcher Botschaft und mit welchem Budget.
Berufsbild
Digital Marketing Manager:innen verantworten, dass ein Unternehmen im Netz gefunden, verstanden und gewählt wird. Sie entwickeln Konzepte und Strategien, setzen sie um und messen, was sie gebracht haben — von der ersten Idee bis zur Zahl am Monatsende.
Der Beruf ist in Österreich nicht geschützt. Es gibt keine Kammer, keine Zulassung und keinen vorgeschriebenen Weg hinein. Das macht den Einstieg offen und die Orientierung schwer: Gefragt wird nicht nach einem Titel, sondern danach, ob jemand eine Kampagne aufsetzen, eine Website sichtbar machen und eine Auswertung lesen kann.
Der Alltag
Aus einem Geschäftsziel wird ein Plan: Wer soll erreicht werden, über welche Kanäle, mit welcher Botschaft und mit welchem Budget.
Texte, Bilder, Video, Newsletter, Podcast — selbst gemacht oder beauftragt, aber immer verantwortet.
Dafür sorgen, dass die Website gefunden wird — in Suchmaschinen und zunehmend in Antwortmaschinen.
Anzeigen in Google und Meta aufsetzen, Budgets verteilen, Gebote und Zielgruppen nachziehen.
Analytics und Tag Manager einrichten, KPIs festlegen und aus Zahlen Entscheidungen ableiten statt Berichte.
Recherche, Entwurf, Bild und Auswertung mit KI-Werkzeugen beschleunigen — und beurteilen können, wann das Ergebnis nicht trägt.
Zwei Seiten
Die beiden Begriffe werden oft durcheinandergeworfen, meinen aber verschiedene Hälften desselben Berufs. Digital Marketing ist die Breite: Strategie, Inhalte, Marke, Website, Sichtbarkeit. Performance Marketing ist der messbare Teil: bezahlte Kampagnen, Funnels, Automation, Optimierung an Kennzahlen.
In kleinen Unternehmen macht eine Person beides. In größeren sind es zwei Rollen, die einander zuarbeiten. Wer beide Seiten versteht, kann zwischen ihnen übersetzen — und das ist häufig die Aufgabe, für die eingestellt wird.
Wer die messbare Seite vertiefen will, findet bei der digitalworld Academy eigene Lehrgänge dafür.
Wege hinein
Manche kommen über ein Studium, viele über einen Quereinstieg aus Werbung, Vertrieb, Journalismus oder dem Handel. Was zählt, sind drei Dinge: ein belegbarer Überblick über das Feld, eigene Arbeiten, die man herzeigen kann, und der Umgang mit den Werkzeugen, die gerade im Einsatz sind.
Ein Diplomlehrgang liefert das erste und schafft die Gelegenheit fürs zweite. Bei uns dauert er vier Wochen — Montag bis Donnerstag, in Wien oder live im Zoom-Meeting, mit Vortragenden, die das Fach ausüben.

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